Kaffeezubereitung: Wie gelingt der perfekte Kaffee?
Ob klassischer Filterkaffee am Morgen oder aromatischer Mokka am Nachmittag – die richtige Kaffeezubereitung ist neben der Qualität der Bohnen entscheidend für den optimalen Geschmack des Kaffees. In diesem Praxis-Ratgeber erfahren Sie, welche Kaffee-Zubereitungsarten es gibt, worauf Sie bei Wassertemperatur und Dosierung achten sollten und wie Sie verschiedene Kaffeespezialitäten perfekt zubereiten. (Stand Dezember 2025)
Inhalt
Die Grundlagen: Was macht einen guten Kaffee aus?
Obwohl der „perfekte Kaffeegeschmack” natürlich individuellen Präferenzen unterliegt, haben unter anderem die folgenden Faktoren einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack von Kaffee:
Auswahl der Bohnen, Röst- und Mahlgrad
Die Auswahl der Kaffeebohnen (z. B. Arabica oder Robusta), der Röstgrad (hell oder dunkel) sind neben der Zubereitungsart wesentliche Einflussfaktoren auf den Geschmack von Kaffee. Ein weiterer wichtiger Geschmacks- bzw. „Intensitätsfaktor” ist der Mahlgrad des Kaffees, welcher auf die Zubereitungsart abgestimmt sein sollte:
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Sehr fein: Geeignet für die intensive Extraktion unter Druck oder sehr kurze Brühzeiten (z. B. Espresso, türkischer Kaffee).
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Fein bis mittel: Ideal für die manuelle Zubereitung von Filterkaffee oder die klassische Espressokanne (Mokka).
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Mittel bis grob: Gut geeignet für Zubereitungsmethoden mit längerer Kontaktzeit zwischen Kaffeemehl und Wasser, wie der French-Press-Zubereitung oder dem Cold Brew.
Tipp:Ganze Kaffeebohnen sollten idealerweise erst unmittelbar vor der Zubereitung des Kaffeesgemahlen werden, da gemahlener Kaffee sehr schnell Aromen verliert und oxidiert.
Wasserhärte, Wasserqualität
Die Wasserhärte beeinflusst das Kaffeearoma erheblich. Hartes Wasser mit hohem „Kalkgehalt” kann den Geschmack des Kaffees negativ beeinflussen bzw. verfälschen und Ablagerungen in der Kaffeemaschine hinterlassen. Gechlortes Wasser ist für die Kaffeezubereitung wegen der Geschmacksbeeinträchtigung nicht gut geeignet.1
Mineralwasser für die Zubereitung von Kaffee zu verwenden, kann eine interessante Alternative sein. Allerdings sagt allein schon der Name „Mineralwasser”, dass Mineralwässer oft einen hohen Anteil von Mineralien wie Calcium und Magnesium enthalten. Dies sind die entscheidenden „Härtebildner” für Wasser. Vergleichen Sie daher am besten den Gehalt an Calcium und Magnesium des Mineralwassers mit dem Gehalt in Ihrem Leitungswasser (Wasseranalyse wird meistens im Internetauftritt der Wasserversorger bereitgestellt). Zu weiches Wasser kann allerdings dazu führen, dass der Kaffee fade schmeckt, da bestimmte Mineralien für die Aromaextraktion wichtig sein können. Für die Kaffeezubereitung darf natürlich nur Mineralwasser ohne Kohlensäure verwendet werden.
Tipp: Mit einem Kalkfilter für Trinkwasser können Sie bei hartem Wasser den Geschmack von Kaffee oft verbessern.
Weitere Informationen zur Wasserhärte erhalten Sie in unseren Ratgebern:
Kalk im Wasser – Eine Gefahr für die Gesundheit?
Hartes Wasser – die Folgen von hartem Leitungswasser erklärt!
Brühtemperatur
Die richtige Wassertemperatur bzw. Brühtemperatur spielt bei der Kaffeezubereitung ebenfalls eine wichtige Rolle. Für die meisten Zubereitungsmethoden liegt diese zwischen 92 und 96 °C. Bei dieser Temperatur werden die Aromastoffe optimal aus dem Kaffeepulver gelöst, ohne dass Bitterstoffe übermäßig extrahiert werden. Kochendes Wasser mit 100 °C sollten Sie dagegen vermeiden, da es den Kaffee „verbrennen” kann und teilweise bitter werden lässt. Nach dem Aufkochen lassen Sie das Wasser daher am besten etwa 30 Sekunden abkühlen, bevor Sie es zum Brühen verwenden.
Die richtige Dosierung: Wie viele Esslöffel Kaffee pro Tasse?
Eine häufig gestellte Frage lautet: Wie viele Kaffeelöffel mit Kaffeepulver pro Tasse sind optimal? Als Faustregel gilt eine Dosierung von etwa 6 bis 8 Gramm Kaffeepulver pro 100 Milliliter Wasser als empfehlenswert. Dies entspricht ungefähr einem gehäuften Esslöffel pro Tasse. Wer seinen Kaffee kräftiger mag, kann die Menge leicht erhöhen, für milderen Geschmack sollte diese entsprechend reduziert werden. Zudem hängt die „richtige” Dosierung auch von der Geschmacksstärke und dem Koffeingehalt der Bohnensorte ab. So haben Robusta-Bohnen in der Regel einen kräftigeren Geschmack als Arabica-Bohnen. Der Koffeingehalt beträgt bei Robusta-Kaffee ca. 2 bis 4,5 %, während Arabica-Kaffee nur etwa 1,1 bis 1,7 % Koffein enthält.2 Kurz: Robusta-Kaffee ist die stärkere Kaffee-Variante und kann daher oft etwas niedriger dosiert werden.
Zubereitungsarten von Kaffee erklärt: Filterkaffee, French Press, Türkisch oder Griechisch
Es gibt zahlreiche Methoden, um Kaffee zuzubereiten. Jede Zubereitungsart hat ihre eigenen Vorzüge und bringt unterschiedliche Geschmacksnuancen hervor:
Filterkaffee: der zeitlose Klassiker
Filterkaffee gehört zu den beliebtesten Varianten des Kaffeekochens. Dabei wird heißes Wasserlangsam durch einen mit Kaffeepulver gefüllten Filter geleitet. Für die manuelle Zubereitung benötigen Sie:
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einen Kaffeefilter (Porzellan, Kunststoff oder Edelstahl)
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passende Filtertüten aus Papier oder einen Dauerfilter
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frisch gemahlenen Kaffee oder Kaffeepulver (mittlerer Mahlgrad)
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heißes Wasser mit 92 bis 96 °C
Bei der Auswahl des Kaffeefilters haben Sie verschiedene Optionen. Papierfilter absorbieren einige der Kaffeeöle und viele Schwebstoffe. Allerdings geht mit dem Rückhalt der Öle oft auch ein Teil des Kaffeegeschmacks verloren. Minderwertige Papierfilter haben zudem teilweise einen störenden Eigengeschmack. Permanentfilter aus Edelstahl oder mit Gold beschichtetem Metall lassen dagegen mehr Öle durch, was zu einem vollmundigeren Geschmack führt. Bei zu großen Poren der Filter können jedoch zu viele unerwünschte Partikel in den Kaffee gelangen. Die optimale Brühzeit für Filterkaffee liegt zwischen 2,5 und 4 Minuten.
Ablauf Filterkaffee-Zubereitung:
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Filter einsetzen und mit heißem Wasser ausspülen (beseitigt Papiergeschmack und wärmt Filter vor).
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Kaffeepulver einfüllen (ca. 6 bis 8 Gramm pro 100 ml Kaffee).
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Kaffee mit etwas heißem Wasser ca. 30 Sekunden anfeuchten (öffnet die Poren des Kaffees und sorgt für einen besseren Geschmack).
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In kreisenden Bewegungen das restliche Wasser aufgießen.
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Durchlaufzeit von etwa 3 Minuten einhalten.
French Press: vollmundiger Geschmack, einfache Handhabung
Die French Press, auch Pressstempelkanne genannt, ist eine der einfachsten Methoden, um aromatischen Kaffee zuzubereiten. Bei dieser Methode wird grob gemahlener Kaffee direkt mit heißem Wasser aufgegossen und nach einigen Minuten Ziehzeit durch einen Metallsieb-Stempel nach unten gedrückt. Für diese Zubereitungsmethode werden folglich keine Filtertüten gebraucht und durch die fast vollständige Extraktion der Kaffeearomen schmeckt der Kaffee besonders vollmundig. Ein Nachteil der French Press ist ihre oft etwas aufwendige Reinigung.
Ablauf French-Press-Zubereitung für Kaffee:
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Kaffeepulver grob mahlen, oder grob gemahlenes Pulver verwenden (zu feines Kaffeepulver kann durch Siebporen gelangen).
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Pro 100 ml Wasser etwa 7 bis 8 Gramm Kaffee verwenden.
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Kanne mit heißem Wasser vorwärmen.
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Kaffeepulver einfüllen und mit 92 bis 96 Grad heißem Wasser übergießen.
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Kurz umrühren und Deckel mit Stempel aufsetzen (noch nicht herunterdrücken).
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Etwa 4 Minuten ziehen lassen.
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Stempel langsam und gleichmäßig nach unten drücken.
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Sofort servieren oder Kaffee in ein anderes, vorgewärmtes Gefäß umfüllen, da Kaffee sonst zu lange nachzieht.
Türkischer Kaffee: Tradition aus dem Orient
Die Zubereitung türkischen Kaffees, auch als Mokka-Kaffee bekannt, ist eine der ältesten Methoden der Kaffeezubereitung. Verwendet wird dabei ein spezielles Kupferkännchen, die sogenannte Cezve oder Ibrik.
Ablauf Zubereitung türkischer Kaffee:
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Kaffeebohnen sehr fein mahlen oder feines Kaffeepulver verwenden.
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Pro Tasse etwa einen gehäuften Teelöffel Kaffee und nach Wunsch Zucker in die Cezve geben.
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Kaltes Wasser hinzufügen (etwa 50 bis 60 ml pro Tasse).
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Alles gut umrühren.
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Auf niedriger Hitze langsam erhitzen.
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Kurz bevor der Kaffee kocht, bildet sich Schaum.
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Kännchen vom Herd nehmen, Schaum nach Wunsch abschöpfen.
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Vorgang zwei- bis dreimal wiederholen.
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Kaffee in kleine Mokkatassen gießen, der Kaffeesatz setzt sich nach einiger Zeit ab und wird nicht mitgetrunken.
Griechischer Kaffee: die mediterrane Variante
Die Zubereitung von griechischem Kaffee ähnelt stark der türkischen Methode. Auch hier wird traditionell eine spezielle Kanne bzw. ein langstieliger Topf (Briki) für die Kaffeezubereitung verwendet. Der Hauptunterschied zum türkischen Kaffee liegt, wenn überhaupt, nur in der Zubereitungsweise: Griechischer Kaffee wird im Gegensatz zur türkischen Variante oft nur ein- bis zweimal aufgekocht.
Vietnamesische Kaffee Zubereitung: Exotische Kaffeespezialität
Bei der vietnamesischen Kaffeezubereitung kommt ein spezieller Tropffilter mit Siebschale und kleinem Presssieb zum Einsatz. Dieser Phin genannte Filter wird direkt auf eine Tasse oder ein Glas gesetzt. Typisch für vietnamesischen Kaffee ist die Kombination mit gezuckerter Kondensmilch.
Ablauf Zubereitung vietnamesischer Kaffee:
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2 bis 3 Esslöffel gezuckerte Kondensmilch in eine Tasse oder ein Glas geben.
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Phin-Filter mit mittelgrob gemahlenem Kaffee füllen.
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Kaffee mit Presssieb leicht andrücken.
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Kaffeepulver mit etwas heißem Wasser befeuchten und ca. 30 Sekunden quellen lassen.
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Langsam mit 100 bis 150 ml heißem Wasser auffüllen.
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Filter abdecken und 4 bis 5 Minuten tropfen lassen.
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Umrühren und heiß oder mit Eiswürfeln als Ca Phe Sua Da (vietnamesischer Eiskaffee) trinken.
Kaffee kochen ohne Filter: alternative Methoden
Nicht immer hat man einen Kaffeefilter zur Hand. Wie kocht man Kaffee ohne die klassischen Hilfsmittel? Hier zwei einfache Methoden:
Aufguss-Methode (Cowboy-Kaffee)
Eine der einfachsten Methoden, Kaffee ohne Filter zu kochen ist die Cowboy-Variante:
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Wasser in einem Topf aufkochen.
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Vom Herd nehmen und 30 Sekunden abkühlen lassen.
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Grob gemahlenes Kaffeepulver direkt ins Wasser geben.
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Ca. 4 Minuten ziehen lassen.
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Einen Schuss kaltes Wasser zugeben, damit sich der Kaffeesatz absetzt.
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Vorsichtig in Tassen gießen.
Kaffee im Tee-Ei zubereiten
Ein Tee-Ei oder ein feinmaschiges Teesieb können als „Notfilter” für Kaffee dienen. Bei einem Tee-Ei füllen Sie einfach Kaffeepulver in eine der Hälften und hängen das geschlossene Ei dann in heißes Wasser. Anschließend einige Minuten ziehen lassen. Durch Schwenken des Tee-Eis wird die Extraktion des Kaffees gefördert bzw. beschleunigt. Geschmacklich kann der Kaffee bei dieser Zubereitungsmethode in der Regel zwar nicht mit den klassischen Zubereitungsarten mithalten – als Notlösung funktioniert die Methode aber relativ gut.
Weitere Methoden der Kaffeezubereitung
Neben den genannten Methoden gibt es noch zahlreiche weitere Kaffee-Zubereitungsarten. Dazu zählen unter anderem:
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Espressomaschine: Heißes Wasser wird mit hohem Druck durch fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst.
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Kaffee-Vollautomaten: Auf Knopfdruck mahlen diese Geräte frische Bohnen und bereiten verschiedene Kaffeespezialitäten (abhängig vom Gerät) automatisch zu.
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Mokkakanne (Espressokanne): Bei der Mokkakanne steigt erhitztes Wasser durch Dampfdruck durch das Kaffeepulver nach oben. Dadurch entsteht ein kräftiger Kaffee, der geschmacklich etwa zwischen Filterkaffee und Espresso liegt.
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Cold Brew: Kaffee wird über 12 bis 24 Stunden mit kaltem Wasser extrahiert. Dadurch soll der Kaffee besonders mild schmecken.
Tipps und Tricks für die perfekte Kaffeezubereitung
Mit diesen Tipps und Tricks wird der Kaffeegenuss oft noch etwas perfekter:
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Vorwärmen: Wärmen Sie die Kaffeekanne, den Glasbehälter der French Press und Kaffeetassen etc. vor. Dies verhindert, dass das Wasser bzw. der Kaffee beim Kontakt mit kaltem Material zu schnell abkühlt und die Extraktion der Kaffeebestandteile gestört wird.
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Hochwertige Kaffeefilter: Verwenden Sie möglichst hochwertige geschmacksneutrale Kaffeefiltertüten. Der eigene Geschmackssinn ist hier oft ein guter Ratgeber. Teilweise wurden die Filter auch schon in Verbraucherzeitschriften oder speziellen Verbrauchersendungen des Fernsehens getestet.
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Mahlgrad: Verschiedene Kaffee-Zubereitungsarten erfordern oft auch verschiedene Mahlgrade der Bohnen. Passt der Mahlgrad nicht zur Methode, kann dies den Geschmack negativ beeinflussen.
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Frische/Lagerung: Verwenden Sie möglichst frische Kaffeebohnen bzw. frisches Kaffeepulver, da sich unter anderem das Kaffeearoma schnell verflüchtigen kann. Kaffee neigt dazu, fremde Gerüche (z. B. von Lebensmitteln) anzunehmen und reagiert empfindlich auf Licht (UV-Strahlung). Daher sollte Kaffee möglichst in einem luft- und lichtdichten Gefäß gelagert werden. Der Kühlschrank ist für die Lagerung von Kaffee wegen des Risikos der Kondenswasserbildung nicht gut geeignet.3
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Brühzeit beachten: Die ideale Brühzeit für Kaffee liegt je nach Methode etwa zwischen 2 und 4 Minuten. Eine zu kurze Brühzeit (Unterextraktion) macht den Kaffee sauer und „schwach”, eine zu lange Brühzeit (Überextraktion) macht diesen bitter.
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Entkalkung: Entkalken Sie Wasserkocher, Kaffee- und Espressomaschinen sowie Kaffeevollautomaten regelmäßig nach Betriebsanleitung. So gelangen keine Kalkpartikel in den Kaffee, das Risiko einer Verkeimung wird gemindert und Sie sparen Energie.4
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Reinigung: Halten Sie Kaffeefilter, Kaffeekannen, French Press etc. sauber. Kaffeeöl-Rückstände und andere Kaffeebestandteile können den Geschmack des Kaffees negativ beeinflussen und stellen mitunter auch eine Brutstätte für Keime dar. Spülmaschinengeeignete „Kaffee-Ausrüstung” wird in dieser meist optisch und hygienisch gründlich sauber. Wie Sie zum Beispiel Schimmel in Kaffeevollautomaten entfernen können, erfahren Sie in unserem Ratgeber „Schimmel im Kaffeevollautomat entfernen – 5 Schritte”.
Zu hohe Wasserhärte für die Kaffeezubereitung? Wasserhärte mit Test bestimmen!
Die vorliegende Wasserhärte wird bei zentraler Wasserversorgung vom zuständigen Wasserversorger kommuniziert (z. B. Internetauftritt, Hotline). Betreiber eigener Brunnen können die Wasserhärte mit unserem Brunnenwassertest Chemisch bestimmen lassen.
Der Parameter „Wasserhärte” ist jedoch unter anderem auch Bestandteil unseres Wassertests Komplett. Dieser gibt Ihnen zusätzlich Auskunft darüber, ob Ihr Trinkwasser zum Beispiel mit Schwermetallen wie Blei und Kupfer oder Keimen belastet ist.
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FAQs: Die wichtigsten Fragen zur Kaffeezubereitung
Welche Wassertemperatur ist ideal für Kaffee?
Die optimale Wasser- bzw. Brühtemperatur für die Kaffeezubereitung liegt zwischen 92 und 96 °C. Kochendes Wasser sollten Sie vermeiden, da es den Kaffee „verbrennt” und bitter macht. Lassen Sie das Wasser nach dem Aufkochen etwa 30 Sekunden abkühlen, bevor Sie es zum Brühen verwenden.
Wie viel Kaffeepulver benötige ich pro Tasse?
Als Richtwert gelten 6 bis 8 Gramm Kaffeepulver pro 100 Milliliter Wasser. Das entspricht etwa einem gehäuften Esslöffel pro Tasse. Für eine Standardtasse mit 200 ml benötigen Sie demnach 12 bis 16 Gramm Kaffeepulver. Die genaue Menge können Sie nach persönlichem Geschmack anpassen.
Was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Kaffee-Zubereitungsarten?
Die Zubereitungsmethoden unterscheiden sich vor allem in der Extraktionsweise, dem benötigten Mahlgrad und der Brühzeit. Filterkaffee wird durch langsames Durchlaufen extrahiert, French Press durch Ziehen und Pressen, während bei Espresso hoher Druck zum Einsatz kommt. Jede Methode resultiert in anderen Geschmacksnuancen.
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1Vgl.: Deutscher Kaffeeverband: Kaffeezubereitung. 2025.
2Vgl.: Nespresso Österreich GmbH: Arabica v. Robusta – Ein ganzes Kaffeereich in zwei Bohnen. 2025.
3Vgl.: Verbraucherzentrale Bayern: Sollte man Kaffee im Kühlschrank aufbewahren? 2025.
4Vgl.: Zeitschrift Öko Test: Kalk im Wasserkocher: Ist das ungesund? 2023.