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Mikrobiologische Belastungen

Die häufigste und größte Gesundheitsgefährdung für Eigenwasserversorgungsanlagen stellen mikrobiologische Belastungen im Trinkwasser dar. Häufig erfolgt die Verkeimung nach Oberflächenwassereinfluss.

Anzeichen für Oberflächenwassereinfluss und potenzielle mikrobiologische Verunreinigungen:

👉Trübungen im Rohwasser

👉Steigende Wasserstände im Brunnen

👉Schnell und ansteigende Quellschüttungen nach Regenfällen1

Bitte beachten Sie!

Auch Wässer ohne diese Merkmale können mikrobiologische Belastungen aufweisen!

In regelmäßigen Abständen sollen Eigenwasserversorger deshalb mikrobiologisch relevante Parameter untersuchen lassen.

Die Trinkwasserverordnung sieht einmal pro Jahr die Analyse einer Wasserprobe vor.

Diese reicht jedoch nicht aus, um z.B. nach einem Starkregenereignis Verunreinigungen zu erkennen! 2

Parameter Grenzwerte 3
Escherichia coli (E.coli) 0/100 ml
Enterokokken 0/100 ml
Coliforme Keime 0/100 ml
Clostridium perfringens 0/100 ml
Koloniezahl 22 °C 100 KBE/1 ml, ohne anormale Veränderung
Koloniezahl 36 °C 100 KBE/1 ml, ohne anormale Veränderung

Die Koloniezahlen bei 22 °C und 36 °C charakterisieren die allgemeine hygienische Beschaffenheit eines Trinkwassers ohne direkten Zusammenhang mit bestimmten Krankheitserregern.

Der Nachweis von E.Coli zeigt Verunreinigungen des Wassers mit Fäkalien an. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Da große und akute Infektionsgefahr besteht. 

Coliforme Keime deuten auf den Einfluss von Oberflächenwasser hin. Dieses könnte auch mit Fäkalien verunreinigt sein.

Enterokokken, die im Trinkwasser länger überleben können als coliforme Bakterien, sind ein Hinweis auf länger zurückliegende Einträge von Fäkalien. 

Clostridium perfringens ist ebenfalls zu untersuchen, sofern der Verdacht besteht oder bekannt ist, dass das aufzubereitende Wasser durch Oberflächenwasser beeinflusst ist.

Welche Bedingungen die Verkeimung im Trinkwasser beeinflussen finden Sie unter: Coliforme Keime

Ursachen der mikrobiologischen Belastung

Ursachen mikrobiologischer Belastung.

Wassergewinnung

Wasserverschmutzung kann durch witterungsbedingte Einflüsse hervorgerufen werden, wie z. B. Starkregen, Schneeschmelze oder Dürreperioden.

Weitere Informationen über die „Auswirkungen von Extremwetterereignissen bei Wasserversorgungsanlagen“ finden Sie in der DVGW Wasser-Information Nr. 96:  DVGW e. V.: Wasser-Information Nr. 96

Auch können örtliche Eintragsquellen wie z. B. Abwassereinfluss, Gülleeintrag, eine defekte Brunnenabdeckung oder Baustellen in der näheren Umgebung zu unerwünschten Einträgen führen.

Wasseraufbereitung

Sind die Wasserfilter der Aufbereitungsanlage kontaminiert, so kann auch dies zur Verkeimung führen. Eine fehlende oder mangelhafte Desinfektion führt zu unzureichender Wasserentkeimung des Rohwassers.

Wasserverteilung

Unzureichend gewartete Rohrnetze, technische Störungen und Rohrbrüche können zur Eintragung von Bakterien führen. Dabei können diese zunächst unentdeckt bleiben und sich in den Rohrleitungen absetzen. Veränderte Strömungsgeschwindigkeiten setzen die Verkeimung wieder frei und können zu wiederkehrenden Nachweisen von Coliformen Keimen führen.

An Komponententeilen wie Gummischieber können sich Biofilme bilden, welche für eingetragene Keime einen Schutzfilm bieten. Dieser bietet einen idealen Überlebensraum für Mikroorganismen und kann den Keimwachstum begünstigen. Bei veränderten Bedingungen können sich die Keime jedoch wieder freisetzen und die Trinkwasserqualität negativ beeinflussen.      

Unzulässige Verbindung zu anderen Wassersystemen, wie z.B. Brauchwasserleitungen sind verboten. So schreiben die Trinkwasserverordnung, sowie die DIN 1717 zwingend vor, dass Trinkwasser und Nichttrinkwasser durch Systemtrenner sicher geteilt werden, um eine Verkeimung zu vermeiden.3,4,5

Bitte beachten Sie!

Wird der Hausbrunnen zusätzlich zu einem Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung betrieben, ist auch hier auf eine hydraulische Trennung unbedingt zu achten. Im äußersten Fall kann durch Rückfluss aus der eigenen Anlage das öffentliche Versorgungsnetz weitreichend kontaminiert werden.6

Wasserspeicher

Die Reinigung von Behältern, die Trinkwasser zwischenspeichern, liefert einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung einer einwandfreien Qualität. Durch die Reinigung werden Substanzen ausgetragen, die langfristig zu einer Vermehrung der Mikroorganismen und damit zu Erhöhung der Keime im Wasser oder zu einer Kontamination des Wassers mit Keimen führen können. Bei höheren Temperaturen könnten sich die Keime zudem schnell vermehren.4

Geeignete Aufbereitungsverfahren zur Entfernung von mikrobiologischen Verunreinigungen in Eigenwasserversorgungen finden Sie hier: Aufbereitungsverfahren für Eigenwasserversorger

Trübstoffe und Partikel

Kleine Partikel finden sich in jedem natürlichen Wasser in geringen Konzentrationen. Höhere Konzentrationen werden durch die natürliche Filterwirkung des Bodens in der Regel vermieden.

Wird im Wasser einer privaten Kleinanlage eine erhöhte Trübung gemessen, so kann dies durch gesundheitlich unbedenkliche Stoffe verursacht werden, z.B. unlösliche Eisenverbindungen. Es könnten jedoch auch Partikel sein, welche mit versickerndem Oberflächenwasser eingetragen wurde, an welchen häufig auch Mikroorganismen anhaften.

💡 Gut zu wissen...

Fließt das Grundwasser im Untergrund sehr schnell, wie es z.B. in Karstgebieten der Fall ist, kann es zu einer rasch ansteigenden Eintrübung des Wassers kommen. 

Dies ist vor allem nach starken Regenfällen und während der Schneeschmelze zu beobachten.

Die Trübung hat entscheidenden Einfluss auf die Wirkung von chemischen und physikalischen Desinfektionsverfahren. Eine zu hohe Trübung führt zu raschen Verblocken der Brunnenwasserfilter, unzureichendem Desinfektionserfolg und zu hohen Betriebskosten. Der Grenzwert der Trübung nach Trinkwasserverordnung liegt bei 1,0 NTU.

Trübes Leitungswasser fließt aus dem Wasserhahn in ein Glas

Weist das Rohwasser eine mit bloßem Auge sichtbare Trübung auf, ist davon auszugehen, dass dieser Wert bereits deutlich überschritten ist.7,8

Aufbereitungsverfahren zur Entfernung von Trübstoffen und Partikeln stellen wir Ihnen hier vor: Aufbereitungsverfahren für Eigenwasserversorger

Korrosion

Zwischen Wasser und den Werkstoffen der Wasserversorgungsanlage besteht eine Wechselwirkung. Wird der metallische Werkstoff angegriffen, spricht man von Korrosion.

In Wasserversorgungsanlagen kommt es immer wieder zu Beeinträchtigungen der Trinkwasserqualität oder Schäden durch Korrosion. Diese kann nicht nur die Installation beschädigen, sondern auch zu Überschreitungen der Grenzwerte für Schwermetalle im Trinkwasser führen – insbesondere für Kupfer, Blei, Nickel und auch Arsen.

Bild von einem rostigen Rohr

Einflüsse auf die Korrosion:

Art und Qualität des Werkstoffs

Wasserbeschaffenheit

Beachten Sie bei der Auswahl der Werkstoffe:

Schmelztauchverzinkte Eisenwerkstoffe
  • Widerstandsfähig
  • Verzinkung bietet keinen Schutz vor Roststellen
  • Vorgaben der DIN 50930-6 müssen eingehalten werden
  • Nur Kaltwasser, keine Warmwasserleitungen
  • Einbau nicht nach kupfernen Bauteilen
  • Korrodieren kupferhaltiges Wasser
Nichtrostender Stahl (Edelstahl)
  • Uneingeschränkter Einsatz in der Trinkwasserinstallation
  • Bei besonderen Anforderungen an die Trinkwasserqualität, z.B. Krankenhäuser
  • Auch Mischinstallationen mit anderen Rohren möglich
Kupfer
  • Nach DIN 50930-6 erlaubt, wenn pH-Wert des Wassers 7,4 oder höher liegt
  • pH-Werte zwischen 7,0 bis 7,4 und TOC-Gehalt ≤ 1,5 mg/l
Kunststoffe
  • Unempfindlich gegenüber Korrosion
  • Leicht verlegbar
  • Empfindlich gegenüber mechanischer Beanspruchung, UV-Bestrahlung und niedrigen Temperaturen
  • PVC-U nur für Kaltwasser bis 20°C
  • PVC-C für Kalt- und Warmwasser
  • PE-HD für erdverlegte Leitungen
  • PE-X bis 10 bar und 95°C
  • PB für hohe Flexibilität
Mehrschichtige Metallverbundwerkstoffe
  • Kombinieren die Vorteile von Metall und Kunststoff
  • Hohe Stabilität
  • Geringe Längenausdehnung
  • Korrosionsbeständig
  • Flexibel und leicht verlegbar9,10
Bitte beachten Sie!

Auch in Trinkwasser-Installationen mit Kunststoffleitungen werden metallische Armaturen verwendet, deshalb kann es auch hier zur Korrosion kommen!

Beurteilung der wasserseitigen Einflussgröße:

  • Der pH-Wert des Wassers hat einen entscheidenden Einfluss auf die korrosive Wirkung
  • Saures, stark kohlensäurehaltiges Trinkwasser mit hoher Calcitlösekapazität kann zu erheblichen Beeinträchtigungen in der Anlage führen
  • Zur Vermeidung flächiger Korrosion von metallischen Rohrleitungswerkstoffen ist immer ein möglichst hoher pH-Wert erwünscht, bei welchem noch kein Calcit ausfällt.
  • pH-Wert soll ≥ 7,7 sein

Calcitlösekapazität von maximal 5 mg/L soll eingehalten werden7,8

Ist eine Entsäuerung bzw. Stabilisierung Ihres Brunnenwassers zum Korrosionsschutz notwendig? Wir stellen Ihnen hier mögliche Aufbereitungsverfahren vor: Aufbereitungsverfahren für Eigenwasserversorger

Eisen und Mangan

Eisen gehört zu den häufigsten Elementen der Erdkruste. Es kommt zusammen mit Mangan in geringen Konzentrationen in nahezu allen Wässern vor. Höhere Konzentrationen werden bei sauerstoffzehrenden mikrobiologischen Prozessen nachgewiesen.

Die Grenzwerte für Eisen und Mangan nach Trinkwasserverordnung:

Eisen: 0,2 mg/L

Mangan: 0,05 mg/L

Zur Deckung des täglichen Bedarfs an Eisen sind für den Menschen ca. 5–30 mg erforderlich, welche mit der Nahrung oder dem Trinkwasser aufgenommen werden. Das Institut für angewandte Umweltforschung ermittelte erst ab 200 mg/L Eisen eine schädliche Wirkung auf den Menschen. IfAU Institut für Angewandte Umweltforschung8,11

Ist eine Enteisenung bzw. Entmanganung Ihres Brunnenwassers notwendig? Wir stellen Ihnen hier z.B. Eisenfilter für Brunnenwasser und weitere mögliche Aufbereitungsverfahren vor:  Aufbereitungsverfahren für Eigenwasserversorger

💡 Folgen eines zu hohen Eisen- und Mangangehalts im Brunnenwasser …

Ab einer Konzentration von 0,5 mg/l kommt es einerseits zu einer geschmacklichen Beeinträchtigung
und anderseits nach Luftzufuhr zu einer Braunfärbung („Rost“) des Wassers.

Hohe Eisen- und Mangankonzentrationen führen zu Ablagerungen im Rohrnetz und begünstigen die Ansiedlung von Mikroorganismen in diesen Ablagerungen. Bei veränderten Fließgeschwindigkeiten im Netz werden diese wieder mobilisiert.

Die Ablagerungen verkleinern den Leitungsquerschnitt, was zu einem erhöhten Energiebedarf bei der Wasserverteilung führt.8,12

Nitrat

Nitrat, wird zumeist infolge intensiver Landwirtschaft in das Grundwasser eingetragen. Da Nitrat im Magen durch Bakterien zu giftigem Nitrit umgewandelt werden kann, kann es gesundheitliche Auswirkungen nach sich ziehen. Insbesondere Kinder im Alter bis 6 Monate sind anfällig für eine Nitrit Vergiftung. Jedoch sind auch Erwachsene durch Nitrit gefährdet, denn im Magen können sich durch Nitrit kanzerogene Nitrosamine bilden.

👉Der Grenzwert für Nitrat beträgt 50 mg/L nach Trinkwasserverordnung

💡 Weshalb sollte Ihr Brunnenwasser Nitratwerte unter 50 mg/L auf …

Nitrat-Ionen wirken als Oxidationsmittel und können unter bestimmten Umständen die

korrodierende Wirkung des Wassers erhöhen!

Wasseraufbereitungsanlagen zeigen Leistungsschwankungen auf, weshalb die

Nitratwerte stets unter den Grenzwerten liegen sollten, um dies zu berücksichtigen! 7,8

Eine vollständige Entfernung des Nitrats ist nicht erforderlich. Um eine weitestgehende Entfernung von Nitrat im Brunnenwasser zu erreichen, empfehlen wir Ihnen diese Aufbereitungsverfahren: Aufbereitungsverfahren für Eigenwasserversorger

Pflanzenschutzmittel

Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte können durch unsachgemäßen Umgang bei der Landwirtschaft, bei Transportunfällen oder falscher Entsorgung ins Grundwasser gelangen. Einige der im Grundwasser entstehenden Abbau- und Reaktionsprodukte (Metaboliten) haben ähnliche toxikologische Eigenschaften wie die Ausgangsstoffe selbst.

Grafik zur Verunreinigung durch Pflanzenschutzmittel.
💡 Pflanzenschutzmittel in der Umwelt…

Ein Teil der im Grundwasser entstehenden Abbau- und Reaktionsprodukte (Metaboliten) haben ähnliche toxikologische Eigenschaften wie die Ausgangsstoffe selbst!

Die meisten Grenzwertüberschreitungen sind auf den seit 1992 verbotenen Wirkstoff

Atrazin und dessen Metabolit Desethylatrazin zurückzuführen! 7,8

Die Grenzwerte für PSM (Pflanzenschutzmittel) nach Trinkwasserverordnung liegen bei:

0,00010 mg/L für Einzelsubstanzen

0,00050 mg/L für die Summe der bestimmbaren Einzelsubstanzen

Wie sie Pflanzenschutzmittel aus Ihrem Brunnenwasser entfernen können, stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor: Aufbereitungsverfahren für Eigenwasserversorger

Wie kann ich eine Wasseranalyse im Labor beauftragen?

Verweise

1Vgl.: Bayerisches Landesamt für Umwelt: Sicherung von privaten Kleinanlagen zur Eigenversorgung mit Trinkwasser in Bayern, 2018.

2Vgl.: Bundesministerium für Gesundheit: Trinkwasserverordnung 2023, Anlage 1 und Anlage 3, Teil I.

3Vgl.: Umweltbundesamt: Coliforme Keime im Trinkwasser, 2009, https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3774.pdf [Stand: 20.02.2025].

4Vgl.: DVGW e. V.: Erkennen und Beseitigen der Ursachen mikrobiologischer Güteveränderungen, 2016, https://www.dvgw.de/medien/dvgw/leistungen/publikationen/1611korth-hygiene-verteilnetz2.pdf [Stand: 20.02.2025].

5Vgl.: Hamburg Wasser: Informationen zum Vorkommen von Umwelt-Coliformen in Trinkwasser, 2019, https://www.hamburgwasser.de/fileadmin/hhw-privatkunden/downloads/wasserqualitaet/Info\_Umwelt-Coliforme\_im\_Trinkwasser.pdf [Stand: 20.02.2025].

6Vgl.: Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV) vom 20. Juni 1980 (BGBl. I S. 750), zuletzt geändert durch Artikel 8 der Verordnung vom 11. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2010), https://www.gesetze-im-internet.de/avbwasserv/AVBWasserV.pdf [Stand: 20.02.2025].

7Vgl: Bayerisches Landesamt für Umwelt: Sicherung von privaten Kleinanlagen zur Eigenversorgung mit Trinkwasser in Bayern, 2018, https://www.lfu.bayern.de/wasser/trinkwasser_eigenversorgung/index.htm [Stand: 20.02.2025].

8Vgl.: Thimet, Jutta/Krause, Stefan: Trinkwasserversorgung – Pflichtaufgabe jeder Gemeinde, 2017.

9Vgl.: BauNetz Wissen: Rohrleitungen – Werkstoffe, in: BauNetz Wissen Gebäudetechnik, https://www.baunetzwissen.de/gebaeudetechnik/fachwissen/trink--warmwasser/rohrleitungen-werkstoffe-2456313 [Stand: 20.02.2025].

10Vgl.: DVGW e. V.: Materialien und Produktehttps://www.dvgw.de/themen/wasser/materialien-und-produkte [Stand: 20.02.2025].

11Vgl.: IfAU Institut für Angewandte Umweltforschung e. V.: IfAU – Institut für Angewandte Umweltforschung e. V.https://www.ifau.org/index.htm [Stand: 20.02.2025].

12Vgl.: Umweltbundesamt: Toxikologie des Trinkwassershttps://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/trinkwasser/trinkwasserqualitaet/toxikologie-des-trinkwassers [Stand: 20.02.2025].